4 von 5 Eltern von Gymnasialkindern und 4 Wähler von 5 in Nordrhein-Westfalen lehnen die Verkürzung des Gymnasiums (G8) ab. Deshalb hat die Elterninitiative G9-jetzt in NRW in den Jahren 2014 und 2015 die Volksinitiative "Abitur nach 13 Jahren am Gymnasium: Mehr Zeit für gute Bildung" erfolgreich durchgeführt und dem Landtag am 20. April 2015 über 100.000 amtliche geprüfte Stimmen wahlberechtigter Bürger eingereicht.

Trotzdem hat es bei den im Landtag vertretenen Parteien keine Bewegung auf die Eltern und ihre Kinder zu gegeben. Im Gegenteil hat die Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) die Situation für die gymnasiale Bildung weiter verschärft, indem sie einen "runden Tisch" zusammengestellt hat, den sie die geplanten Maßnahmen des Ministeriums verabschiedet ließ. Sie ließ z. B. weiteren Fachunterricht streichen.

Um jetzt endlich in NRW eine Wende in Richtung auf ein qualitätsvolles und kinder- und familiengerechtes Gymnasium zu erreichen, wurde am vergangenen Samstag in Bochum der Verein "Mehr Zeit für Kindheit und Jugend e. V." gegründet. Dieser Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Interessen der Schüler und Eltern zu bündeln und ein Volksbegehren zu finanzieren und durchzuführen. Dieses Volksbegehren wird während des Frühjahrs 2017 auf den Straßen und Plätzen in NRW Unterschriften sammeln und damit die G8-Parteien, die sich weiterhin gegen die große Mehrheit der Bevölkerung stellen, in Erklärungsnot bringen.

Joomla templates by a4joomla