Die Anhörung der Vertrauenspersonen der Volksinitiative gegen das Turbo-Abitur am 17. Juni vor dem Schulausschuss des Landtags endete mit einer Überraschung: Die laut Tagesordnung vorgesehene Abstimmung über den Gesetzentwurf der Volksinitiative wurde vertagt.

"Damit habe ich nicht gerechnet", sagte Marcus Hohenstein, Vertrauensperson der Volksinitiative "Mehr Zeit für gute Bildung".
"Scheinbar wollten die Abgeordneten nicht den Eindruck erwecken, dass die Interessen von drei Vierteln der Bürger mit einem Federstrich vom Tisch gewischt werden."

Der Verlauf der Anhörung zeigte, dass die Mitglieder des Schulausschusses die Argumente der Bürger nicht widerlegen konnten.

Stattdessen versuchten sie, die Einschätzung der Eltern als unbegründet darzustellen und den Einfluss des Turbo-Abiturs kleinzureden.

Die Abstimmung im Schulausschuss soll jetzt am 24. Juni um 9 Uhr in einer Sondersitzung direkt vor dem Plenum erfolgen. Im Landtagsplenum am gleichen Tag soll dann um 15:10 Uhr abgestimmt werden.

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