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Im Gegensatz zur Darstellung von Ministerin Löhrmann, die sich als Moderatorin eines ergebnisoffenen Beratungs­prozesses unabhängiger Experten in der Öffentlichkeit dar­stellt, ging es in den Arbeitsgruppen nur um die Bewahrung von G8. Die Diskussion unter den etwa 50 Teilnehmern war jederzeit vom Schulministerium gelenkt. Bereits durch die Festlegung des Arbeitsauftrages zugunsten einer Bewahrung von G8 zeigte die Ministerin eine dreifache Missachtung:

Das Ergebnis des Runden Tisches sind Empfehlungen, die nichts an den Problemen von G8 ändern, sondern der Öffentlichkeit Sand in die Augen streuen sollen. Alle Probleme von G8 bleiben erhalten.

Deshalb ist es umso wichtiger, dass die Volksinitiative für G9 nächstes Jahr erfolgreich abgeschlossen wird. Wenn man bedenkt, dass die Umstellung auf G9 dem Landeshaushalt in den nächsten 6 Jahren über 900 Millionen Euro einsparen würde, kann man sich als Bürger nur wundern.